Kopfnote Glück
Glück ist so flüchtig wie die Kopfnote eines Dufts.
Europas Sommerresidenz, Baden-Baden, 1862: Zwei, die nicht füreinander bestimmt sind, werden miteinander verheiratet. Die junge Auguste träumt von der großen Liebe, Apotheker Hieronymus sehnt sich nach Freiheit als Botaniker auf Capri. Während Auguste alles gibt, damit aus der Ehe mehr wird als bloße Notwendigkeit, zieht sich Hieronymus immer weiter von ihr zurück.
Alleingelassen in der Ehe ohne Liebe, entdeckt Auguste die Welt der Düfte und versucht sich in der Kunst, ein Parfüm herzustellen. Dann schlägt das Schicksal zu und verändert alles. Ausgerechnet in dieser schweren Zeit, und als sie Hieronymus am meisten gebraucht hätte, lässt er sie allein.
Kopfnote Glück erzählt von Liebe, aufbrechenden Konventionen, von Verlust und Neubeginn. Und vom Duft eines Lebens, das man sich selbst ermöglicht.
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Das erwartet dich in “Kopfnote Glück”
Historisches Baden-Baden.
Das 19. Jahrhundert war die Blütezeit Baden-Badens als Sommerresidenz der europäischen Haute-Volée. Die gehobene Gesellschaft trifft sich im Konversationshaus, dem Casino und der Lichtentaler Allee. Intellektuelle, Künstler, Schriftsteller, Komponisten aus Russland, Frankreich - aus ganz Europa - tummelten sich während der Sommermonate in dem Städtchen an der Oos, das sich allmählich zu einem “Place to be” mauserte. Nicht nur residierte jede Nation im entsprechenden Hotel - die Besucher konnten auch die Kirche ihres Glaubens besuchen. Man traf sich, um gesehen zu werden und zu sehen. Es herrschte ein glanzvoller Schein zwischen Kuranwendungen und Spielsucht.
Mein Roman blickt hinter die Kulissen der Illustren, hinein in die gute Stube einer bürgerlichen, ganz normalen Familie der damaligen Zeit. Das Bürgertum war angesehen und strebte auf, in die Kreise der feudalen Adelsgeschlechtern. Eine Welle der Emanzipation einer ganzen Gesellschaftsschicht, die mehr Rechte und Anerkennung einforderte. Die Herren der Schöpfung taten es - und was war mit den Frauen, die noch immer als Eigentum des Vaters, des Bruders, des Gatten galten?
Historisches Capri.
Das sonnendurchflutete Capri von 1862-1865, wie in meinem Roman, erwachte allmählich aus dem Dornröschenschlaf. Die Besucher von damals störte es wenig, dass nur etwas mehr als tausend Menschen auf der Insel wohnten. Schon im 19. Jahrhundert begann Capri, sich als beliebtes Reiseziel für europäische Künstler, Schriftsteller und Intellektuelle zu etablieren. Die malerische Landschaft, das milde Klima und die antiken Ruinen zogen besondere Besucher an. Capri wurde zu einem Treffpunkt für Romantiker und Künstler, die die Insel als Inspirationsquelle nutzten. In der freien, offenen und bisweilen recht freizügigen Atmosphäre auf der Insel und zwischen den freundlichen Einwohnern dufte jeder so leben, wie er es für richtig hielt.
Und es dauerte nochmals fast hundert Jahre bis “Wenn bei Capri die rote Sonne im Meer versinkt” einen regelrechten Italien-Boom entfachte bis hin zu der Insel, wie wir sie heute kennen. Aber was soll ich sagen, immer noch wunderschön.
Mein Tipp: Verbringe deine Zeit auf der Insel. Am schönsten ist es am Abend, sobald die Besuchergruppen um 18 h die Insel verlassen müssen.